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  • Thomas Diehl

Korona, die stille Katastrophe in Haiti


Offiziell gibt es nur 600 Fälle bei 21 Toten. Leider sieht die Realität anders aus:


Allein in Jacmel gibt es laut Aussage unserer Freunde sehr viele Erkrankte und auch Tote, direkt in der Nachbarschaft.

Viele Menschen halten den Virus für einen Fake der Regierung, um Versammlungen und Demonstrationen zu verbieten und zu unterdrücken. Dennoch gehen die Menschen auf die Straße, oft ohne Maske und ohne Abstand einzuhalten. Es gibt kaum Covid-19 Tests und die meisten Menschen können sie sich eh nicht leisten. Im Heim achten wir sehr darauf. Die Kinder gehen nicht nach draußen und Fremde müssen draußen bleiben. Dennoch haben wir große Angst um die Angestellten, Marat und seine Frau und natürlich auch um die Kinder. Denn, eine wirkliche medizinische Betreuung gibt es nicht. In ganz Haiti gibt es offiziell 20 Beatmungsplätze, und ob die wirklich funktionieren bezweifle ich.

Hinzu kommt noch, dass Corona-Kranke verfolgt und gelyncht werden.

Die Preise für Lebensmittel und alles andere steigen immer weiter an. Viele Dinge sind nicht mehr zu bekommen.

Wieder wird es viele Kinder geben, die ihre Eltern verlieren und allein auf der Straße stehen werden.

Bitte bleibt den Kindern in Haiti treu.

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